IAA 2017

Die Neuheiten der IAA

Wir präsentieren euch alle wichtigen Premieren der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main.
aCar
Alpina D5 S
Alpina D5 S
Audi R8 RWS
Bentley Continental GT
Bentley Continental GT
BMW i3s
BMW i3s
BMW X7 Concept
BMW X7 Concept
Brabus Rocket 900
Brabus Rocket 900
Dacia Duster
Dacia Duster
Ferrari Portofino
Ferrari Portofino
Ford Mustang
Ford Mustang
Honda Jazz
Honda Jazz
Jaguar E-Pace
Jaguar E-Pace
Kia Picanto X-Line
Kia Picanto X-Line
Lamborghini Aventador S Roadster
Lamborghini Aventador S Roadster
Lexus NX
Mercedes-AMG Project One
Mercedes-AMG Project One
Mercedes EQA Concept
Mercedes EQA Concept
Mercedes S-Klasse Coupé
Mercedes S-Klasse Coupé
Mini Electric Concept
Mini Electric Concept
Opel Insignia GSi
Opel Insignia GSi
Opel Grandland X
Opel Grandland X
Opel Insignia Country Tourer
Opel Insignia Country Tourer
Porsche 911 GT3 Touring
Porsche 911 GT3 Touring
Porsche Cayenne
Porsche Cayenne
Seat Leon Cupra R
Subaru WRX STi
Subaru WRX STi
Suzuki Swift Sport
Toyota C-HR Hy-Power Concept
Toyota C-HR Hy-Power Concept
Toyota Land Cruiser
Toyota Land Cruiser
VW Golf Sportsvan
VW Golf Sportsvan
VW Polo
VW Polo
VW T-Roc
VW T-Roc

Die IAA gehört zu den wichtigsten und grössten Automessen. Entsprechend gross ist auch die Anzahl an Premieren. Wir listen sie hier auf. Die Liste wird laufend aktualisiert!

aCar

Ein Elektroauto für Afrika, das auf die Bedürfnisse der dortigen Bevölkerung zugeschnitten ist: An diesem Ziel haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München gearbeitet. Umweltfreundliche Elektromobilität soll nicht nur in Industrieländern möglich sein. Das Nutzfahrzeug kann eine Tonne Last transportieren, hat eine Reichweite von 80 Kilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. In rund sieben Stunden kann es an einer normalen Steckdose wieder voll aufgeladen werden. Um auf den teils unasphaltierten Strassen in Afrika gut voranzukommen, verfügt es über einen Allradantrieb.

Alpina D5 S

Mit dem D5 S auf Basis des neuen 5er BMW zeigt Alpina sein nicht nur bislang stärkstes Dieselmodell, sondern den derzeit schnellsten Serien-Selbstzünder der Welt. Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mobilisiert 388 PS sowie 800 Newtonmeter Drehmoment. Damit wird eine Höchstgeschwindigkeit von 286 km/h erreicht – genau ein km/h schneller als der Porsche Panamera! Ab November ist das Dieselgeschoss in der Schweiz erhältlich und zwar zu Preisen ab 99'800 Franken für die Limousine, respektive 102'700 Franken für den Touring.

Audi R8 RWS

Audi geht mit Verzicht neue Wege: Der R8 RWS (Rear Wheel Series) ist das erste (!) Serienmodell mit Heckantrieb. Der Mittelmotorsportler wird in einer limitierten Stückzahl von 999 Einheiten als Coupé und Spyder angeboten. Der Verzicht auf den berühmten quattro-Antrieb bringt eine Gewichtsreduktion von 50 Kilo. Somit wiegt der Zweiplätzer ohne Fahrer noch 1590 Kilo. Beim Antrieb bleibt es beim V10-Sauger mit 540 PS und markantem Sound. Im Sport-Modus des ESP erlaubt es kontrollierte Drifts. Ob es in Zukunft noch weitere quer gehende Audi geben wird (schliesslich ist von Rear Wheel Series die Rede), ist offen. Der Hecktriebler kann in der Schweiz ab Herbst zu Preisen ab 161'340 Franken als Coupé, respektive 172'840 Franken als Spyder bestellt werden. Auslieferungen beginnen Anfang nächstes Jahr.

Bentley Continental

Sie sind vom Aussterben bedroht, doch Bentley haltet an ihm fest: Der 12-Zylinder. Ein komplett neues 6,0-Liter Biturbo Aggregat mit 635 PS treibt den ebenfalls brandneuen Continental GT an. Das Luxuscoupé muss seinen Standard halten und das geht eben nur mit der Ruhe und Souveränität eines Zwölfenders. Dass sich der Continental das Chassis mit dem Porsche Panamera teilt, kommt der Fahrbarkeit zu Gute. Die Gewichtsverteilung ist deutlich besser als im Vorgänger und das neue 8-Gang Doppelkupplungsgetriebe soll im Teillastbetrieb völlig unmerklich schalten. Offen ist, ob sich zu den Antriebsvarianten noch ein Plug-in Hybrid gesellen soll.
Im Innenraum gibt es Luxus satt. Es besteht eine riesige Auswahl an Lederfarben, Furnieren, Teppichen, Farben und Zierelementen. Eine besonders nette Spielerei ist das drehbare Infotainment-Display. Wird es nicht benötigt, zieht sich das Display ein wenig in den Armaturenträger zurück, dreht sich und wandert wieder nach aussen. Das Cockpit wirkt, als sei dort nie ein Display gewesen. Preise nennt Bentley noch keine, die Auslieferung startet erst im März 2018.

BMW i3 Facelift

BMW frischt den Kompakt-Stromer i3 auf und erweitert das Modellangebot mit der sportlichen Variante i3s. 10 kW mehr Leistung und 20 Nm mehr Drehmoment (insgesamt 135 kW und 270 Nm) sowie ein spezifisches Fahrwerksetup und eine um 40 Millimeter verbreiterte Spur sorgen gemeinsam für ein spürbares Plus an Fahrdynamik. Die Reichweite für den i3s beträgt 280 Kilometer, jene für die normale Version, die weiterhin 125 kW leistet, 300 Kilometer. Weiter im Angebot bleibt die Möglichkeit des Range Extenders. Die Markteinführung findet im November statt.

BMW X7 Concept

BMW gibt mit dem X7 Concept eine Vorschau auf den kommenden X7, das Topmodell der X-Baureihe. Das 7-plätzige SUV macht mit der riesigen Niere und der steilen Front einen sehr präsenten Eindruck. Kein angedeuteter Unterfahrschutz hinten oder vorne machen klar, dass dieses Auto trotz erhöhter Bodenfreiheit ein Luxusauto für die Strasse und nicht für ins Gelände ist. Zum Antrieb macht BMW noch keine genaue Angaben, nur so viel: Es handelt sich um einen Plug-in Hybrid mit einem Benzinmotor.

Brabus Rocket 900

Die Daten sind beeindruckend: 900 PS, 1200 Newtonmeter Drehmoment, in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h – und das alles auch noch offen. Dahinter verbirgt sich der Rocket 900 von Brabus, Basis ist das Mercedes-AMG S65 Cabrio. Brabus macht aus dem Luxus-Cabrio den schnellsten offenen Viersitzer der Welt. Anekdote am Rande: Mit einem Normverbrauch von 13,9 l/100 km erreicht das Schwergewicht dennoch die Energieeffizienzkategorie F.

Dacia Duster

Dacia präsentiert in Frankfurt den komplett neuen Duster. Er gehört ebenfalls zu jener Sorte Neuheiten, denen man nicht auf den ersten Blick ansieht, dass das Auto tatsächlich komplett neu ist. Leider macht Dacia vor der Pressekonferenz keine genauen Angaben zum Auto. Durch die weiter noch vorne gerückte Windschutzscheibe bietet der Innenraum mehr Platz. Details zu Ausstattung, Motoren und Preisen werden die Rumänen erst auf der Messe verraten.

Ferrari Portofino

Ein neues Modell mit versenkbarem Hardtop zeigt Ferrari. Der 4,59 Meter lange Portofino wird von einem 600 PS starken 3,9-Liter-V8-Biturbo angetrieben, der seine Höchstleistung bei 7500 Touren erreicht und zwischen 3000 und 5250 Umdrehungen in der Minute ein Drehmoment von 750 Newtonmetern generiert. Das reicht für 320 km/h Spitzengeschwindigkeit und für 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 10,5 Litern je 100 Kilometer. Benannt ist der Portofino nach dem gleichnamigen italienischen Ort, der östlich von Genova liegt.

Ford Mustang Facelift

Ford bringt sein bestes Pferd mit zur Messe. Der überarbeitete Mustang wird weiterhin mit dem Ecoboost und dem V8-Motor angeboten. Letzterer leistet nun 450 PS (vorher 418), während der Ecoboost Vierzylinder noch nicht homologiert ist und genaue Leistungswerte ausstehen. Gemäss Ford soll die Leistung mit dem Automatikgetriebe sogar etwas höher ausfallen als beim Vorgänger, der 314 PS leistete.
Eine der grössten Neueurung ist die 10-Gang Automatik, welche die tranige 6-Gang Automatik ablöst. Eine Handschaltung ist weiterhin erhältlich, genauso wie der irre Burnout-Modus! Doch damit nicht genug, sogar ein Drag-Modus, welcher die Beschleunigung über die Distanz einer Viertelmeile optimiert. Doch im Sinne eines freundlichen Zusammenlebens hat Ford dem Pony auch Manieren beigebracht und gibt ihm einen «Gute Nachbarschaft»-Modus mit auf dem Weg. Kein Witz, der Modus heisst wirklich so! Er dämpft das Geräusch der Auspuffanlage, damit sich niemand vom Small Block gestört fühlt. In die Schweiz kommt das überarbeitete Pony nächstes Jahr, Preise stehen noch keine fest.

Honda Jazz Facelift

Honda präsentiert den Jazz des Modelljahres 2018. Der kleine Japaner bekommt ein neues Design und mit dem 1,5-Liter-i-VTEC-Benziner auch ein neues Aggregat. Äusserlich präsentiert sich der Jazz mit geschwungener Front. Im Heckbereich befinden sich flache, durch eine glänzend schwarze Zierleiste verbundene Designelemente. Der Benziner leistet 130 PS und kann an ein manuelles, oder ein CVT-Getriebe gekoppelt werden, wobei Letzteres überarbeitet wurde.

Jaguar E-Pace

Mit dem 4,39 Meter langen E-Pace betritt Jaguar das Segment der Kompakt-SUVs. Eine sportliche Optik, heckbetonter Allradantrieb und eine Leistung bis zu 300 PS sind seine Argumente, um Liebhaber sportlicher SUVs zu gewinnen. Die Motorenpalette besteht dabei ausschliesslich aus Vierzylindermotoren, was zwar für Jaguar ungewöhnlich, im Segment aber normal ist. Der Neuling ist ab sofort zu Preisen ab 39'500 Franken bestellbar, die Markteinführung erfolgt jedoch erst anfangs 2018.

Kia Picanto X-Line

Ein Micro-SUV à la Suzuki Ignis hat Kia nicht im Angebot – also legt man kurzerhand den Picanto hoch. Der Picanto X-Line kombiniert SUV-Look mit sehr kompakten Abmessungen. Mit der Höherlegung um 15 Millimeter ergibt sich zudem eine etwas bessere Übersicht für den Fahrer. Angetrieben wird der Koreaner von einem 1,0-Liter Dreizylinder mit 100 PS. In den Schweizer Handel kommt der X-Line im vierten Quartal 2017.

Lamborghini Aventador S Roadster

Motorenseitig ein echter Dinosaurier. Mit dem frei atmenden V12-Motor und dem irren Klang gehört dieses Auto tonal zur absoluten Superlative. Wer es sich leisten kann, sollte den rund 350'000 Franken (zuzüglich Steuern) teuren Supersportwagen kaufen, solange so ein Biest noch zugelassen werden kann. Technisch ist das Facelift mit personalisierbarem Fahrmodus und Allradlenkung sowie Smartphone-Konnektivität auf der Höhe der Zeit. Was die Fahrleistungen anbelangt, reicht es zu sagen, dass der Roadster bei 350 km/h elektronisch abgeregelt wird. Wer weiss, was die 740 Pferde sonst noch mit dem Auto anstellen würden…

Lexus NX Facelift

Lexus hat sein Mittelklasse-SUV überarbeitet. Ein modernisiertes Karosseriedesign, Aufwertungen im Innenraum und bei den Ausstattungsmerkmalen mit erhöhtem Komfort und verbesserter Funktionalität zielen darauf, den gesteigerten Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Motorenseitig bleibt alles unverändert, nach wie vor sind der Hybridantrieb mit 197 PS sowie der Turbobenziner mit 238 PS erhältlich.

Mercedes-AMG Project One

Mercedes-AMG präsentiert in Frankfurt die seriennahe Studie des Project One Hypercars mit echter Formel 1 Technik für die Strasse. Heisst: Ein 1,6-Liter Turbo V6-Motor vor der Hinterachse sowie je ein Elektromotor pro Rad. Die Leistung soll bei rund 1000 PS liegen, die Maximaldrehzahl des Motors bei über 10'000 Umdrehungen. 275 Exemplare zum Preis von 2,275 Millonen Euro will AMG bauen, angeblich ist das Modell bereits ausverkauft.

Mercedes EQA Concept

Mit dem EQA Concept gibt Mercedes einen Ausblick auf ein kommendes, rein elektrisches Modell der Kompaktklasse. Das Concept Car verfügt über eine schwarze Fläche an der Front, welche einen virtuellen Kühlergrill simuliert. Je nach Fahrmodus ändert er auch seine Farbe – zweifelsohne wird dieses Feature es nicht in die Serie schaffen. Realistischer ist dafür der elektrische Allradantrieb mit einer Leistung von 200 kW. Die Reichweite gibt Mercedes mit rund 400 Kilometern an. Für bequemeres Laden verfügt die Studie auch über die Möglichkeit des induktiven Ladens.

Mercedes S-Klasse Coupé und Cabrio Facelift

Die beiden schöneren Varianten der S-Klasse werden nun ebenfalls aufgewertet. Optisch sind die Änderungen sehr dezent, im Gegensatz zur Limousine verzichten die Zweitürer auf die drei Leuchtbalken beim Tagfahrlicht als Erkennungsmarkmal der Modellpflege. Hinten leuchten nun OLED-Rücklichter. Mit den weiterentwickelten Assistenzsystemen, namentlich des Drive Pilots, können die S-Klasse Vierplätzer teilautonom fahren, auch auf Landstrassen. Der Fahrer braucht nur noch zu lenken. Zahlreiche Individualisierungsoptionen im Interieur werden dem Luxus-Anspruch gerecht.
Auch die AMG-Varianten wurden überarbeitet, sodass man teilautonom dahingleiten kann, nachdem man selber über eine schöne Landstrasse gefahren ist. Der S63 bekommt den 4,0-Liter V8 Biturbo Motor (vorher 5,5-Liter V8 Biturbo) aus der E-Klasse, samt Allradantrieb 4Matic+. Das Aggregat leistet 612 PS. Kaum mehr Leistung, aber deutlich mehr Prestige bietet der unangetastete 6,0-Liter V12 Biturbo mit 630 PS.

Mini Electric Concept

Der erste vollelektrische Mini wird im Jahr 2019 präsentiert. Wie man sich das etwas vorstellen muss, zeigt das Electric Concept. Die auffälige Farbgebung in Gelb und Grün geht auf den Mini E zurück. Rund 600 Einheiten waren vor gut zehn Jahren im Feldversuch unterwegs, um Erfahrungen mit der E-Mobilität zu machen. Der angedeutete Kühlergrill dient als Designelement. Technische Angaben zu Batterie, Motor, Reichweite oder Ladezeit macht das Unternehmen keine.

Opel Grandland X

Der Grandland X komplettiert das SUV-Trio von Opel. Er basiert auf dem Peugeot 3008 und ist folglich nur mit Frontantrieb erhältlich. Dafür bietet das SUV die Grip Control genannte Traktionskontrolle, viel Platz und Hightech. Zum Schweizer Marktstart im Oktober sind ein Benziner mit 130 PS (ab 26'800 Franken) sowie ein Diesel mit 120 PS (ab 35'150 Franken) erhältlich.

Opel Insignia Country Tourer

Die Rüsselsheimer bringen ihren Abenteuer-Kombi zur IAA. Allradantrieb, 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit und Torque Vectoring an der Hinterachse machen mit schlechten Witterungs- und Strassenbedingungen kurzen Prozess. Der fast fünf Meter lange Kombi bietet jede Menge Platz und viele fortschrittliche Assistenzsysteme.

Opel Insignia GSi

Opel bricht das Kürzel GSi zurück. Den Anfang macht der Insignia GSi, das Ergebnis ist eine Art „OPC Light“. Grosse Lufteinlässe, ein auffälliger Heckspoiler, Brembo-Bremsen und Schalensitze lassen das sportliche Sondermodell auffälliger und schnittiger wirken. Straffere Dämpfer, eine neu kalibrierte Lenkung und ein Sport-Modus des ESP sollen des Fahrspass erhöhen. Antriebsseitig ändert sich allerdings nichts, es bleibt beim 260 PS starken Top-Benziner der Baureihe mit 8-Gang Automatik und Allradantrieb. Es braucht schliesslich noch Luft für den richtigen OPC…

Porsche 911 GT3 Touring

Mit einem Rückblick auf den 1973er Carrera RS zeigt Porsche den aktuellen GT3 ohne feststehenden Heckflügel und ausschliesslich mit manuellem 6-Gang Getriebe. Er soll ein puristisches Fahrvergnügen bei gleichzeitigem Understatement bieten. Das sogenannte Touring-Paket bietet Porsche für den GT3 ohne Aufpreis an, es bleibt beim Grundpreis von 186'600 Franken. Technisch ist der Sportwagen unverändert, heisst: 500 PS aus dem 4,0-Liter Boxer im Heck. Ohne Turbo, versteht sich.

Porsche Cayenne

Da darf man sich nicht täuschen lassen! Optisch könnte der Cayenne auch als Facelift durchgehen, doch er ist komplett neu und teilt sich gar nichts mit dem Vorgänger. Vorne ist er durch sein nahezu durchgehenden Lüftungsgitter erkennbar, hinten an den durchgehenden Rücklichtern im Stil vom Panamera. Auch im Interieur wurde mit dem grossen 12,3 Zoll Touchscreen und den Sensortasten mit haptischem Feedback einiges vom Panamera übernommen. Das SUV ist mit 4,92 Meter Länge sechs Zentimeter länger als bisher – entsprechend geräumig ist es im Innenraum auch. Der Kofferraum fasst dabei 770 Liter, allzu grosse Variabilität darf man aber nicht erwarten.
Fahrdynamisch dürfte sich der Cayenne dank optionaler Hinterachslenkung und Keramik-Bremse auf ein neuen Niveau hieven. Ebenfalls hilfreich bei der flotten Kurvenfahrt ist die aktive Wankstabilisierung. Vorerst sind Cayenne und Cayenne S präsentiert worden; sie leisten 340, respektive 440 PS. Beide Motorisierung sind ausschliesslich mit vollvariablem Allradantrieb und 8-Gang-Automatik erhältlich. Die Verbräuche betrage 9,0 l/100 km für den Cayenne und 9,2 l/100 km für den Cayenne S. Beide Modelle sind ab sofort bestellbar, die Preise beginnen bei 91'500 für den Cayenne und 112'200 für den Cayenne S. Weitere Modellvarianten werden demnächst folgen.

Seat Leon Cupra R

Seat schiebt den stärksten Cupra aller Zeiten auf den Messestand der IAA. Der Leon Cupra R, limitiert auf 799 Einheiten, leistet 310 PS – allerdings nur mit Handschaltung. Wer ihn mit DSG ordert, muss sich mit 300 PS zufrieden geben. Da es sich um den Hatchback handelt, wird die Leistung nur auf die Vorderräder losgelassen. Deren Sturz wurde dafür angepasst, um die Untersteuertendenz zu minimieren. Auch das adaptive Fahrwerk wurde verschärft und eine neue Auspuffanlage soll das eher dürftige Sounderlebnis des normalen Cupra etwas verbessern. Kupferfarbige Elemente und eine Mattgraue Sonderlackierung machen den Cupra R zu etwas Besonderem. Preise stehen noch keine fest, die Markteinführung ist auf Ende 2017 vorgesehen.

Subaru WRX STi Facelift

Die Japaner haben ihren kernigen Sportler aufgefrischt. Der 2,5-Liter Boxer blieb unverändert und leistet nach wie vor seine 300 PS. Dafür haben die Ingenieure das Fahrwerk überarbeitet, um den Komfort zu erhöhen. Erkennbar ist das Facelift an der geschärften Optik sowie an den optionalen Recaro Schalensitzen. Speziell: Als eine der wenigen Premieren ist der WRX Sti in der Schweiz bereits zu haben, und zwar ab 44'950 Franken.

Suzuki Swift Sport

Suzuki zeigt die Sportversion des Swift, der mit dem Motor des Vitara Boosterjet angetrieben wird. Dieser leistet 140 PS und generiert 230 Nm. Mit den 1050 Kilo Leergewicht – inklusive Fahrer! – dürfte das Aggregat leichtes Spiel mit dem Swift Sport haben. Ein Sportfahrwerk sowie eine neu kalibrierte Lenkung tun ihr übriges, um bezahlbaren Fahrspass zu ermöglichen. Einen Preis nennt Suzuki noch nicht, er dürfte aber unter dem gängigen Preisniveau für Hot Hatches liegen.

Toyota C-HR Hy-Power Concept

Toyota präsentiert auf Basis des serienmässigen C-HR ein Konzept mit mehr Leistung. Auf technische Details geht der Hersteller noch nicht ein. Die Studie soll auf einen Ausbau der Hybridpalette und des Hybridantriebs von Toyota hinweisen. Denkbar wäre, dass Toyota für einige Hybridmodelle zwei Motorvarianten anbietet, wie es bei klassischen Motorisierungen ebenfalls der Fall ist.

Toyota Land Cruiser
Wenig mit Hybrid am Hut der neue Land Cruiser, der ebenfalls präsentiert wird. Für maximale Geländegängigkeit basiert er immer noch auf einem Leiterrahmen anstelle einer selbsttragenden Karosserie. Angetrieben wird der Geländewagen, den es auch als Dreitürer gibt, von einem 177 PS starken Dieselmotor, den es mit Handschaltung oder 6-Gang-Autmatikgetriebe gibt.

VW Golf Sportsvan Facelift

Nach dem umfangreichen Update für den VW Golf zieht im Herbst der Golf Sportsvan nach. Zu den äusseren Modifikationen gehören neu designte Stossfänger und neue Scheinwerfer. Das Interieur werten neue Dekore, Stoffe und Ledersitze auf. Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen jedoch neue Infotainment- und Assistenzsysteme. So kann das 9,2-Zoll-Radio-Navigationssystem Discover Pro auch via Gestensteuerung bedient werden. Der Front Assist mit City-Notbremsfunktion verfügt jetzt über eine Fussgängererkennung, der Stauassistent erlaubt teilautomatisiertes Stop-and-Go-Fahren bis 60 km/h, der Parkassistent wurde weiter entwickelt und es gibt eine Anhängerrangierhilfe. Von den drei neuen Benzinern sind zwei mit einer Zylinderabschaltung versehen. Zwei Diesel-Aggregate runden die Motorenpalette ab.

VW Polo

Die sechste Polo-Generation will nicht mehr nur der kleine Bruder des Golf sein. Im Gegenteil: Er ist erwachsen, ist erstmals über vier Meter lang und beherbergt so viel Hightech wie ein Grosser. Der neue Polo ist mit einer Länge von 4,05 Metern acht Zentimeter länger als sein Vorgänger, der Dreitürer ist aus dem Programm geflogen. Individualisierung ist dennoch möglich: Es stehen «Trendline», «Comfortline» und «Highline» zur Verfügung. Hinzu kommen «R-Line»-, «Black»- und «Style»-Paket, 14 Lackierungen und zwölf teilweise in Kontrastfarbe lackierte Felgen zwischen 14 und 18 Zoll. Und das ist noch nicht alles. Die Dashpads sind ebenfalls in acht Dekoren erhältlich. Los geht's ab November zu Preisen ab 16'800 Franken.

VW T-Roc

Unter dem Tiguan und oberhalb des kommenden Polo-SUV ist noch Platz für ein Kompakt-SUV mit sportlichem Charakter. Genau diese Lücke füllt der neue T-Roc. Die technische Basis ist die gleiche wie beim Audi Q2. Dessen Aussenlänge von 4,23 Metern dürfte der T-Roc um rund zehn Zentimeter übertreffen. Das Motorenprogramm wird sich am Golf (115 – 190 PS) orientieren und selbstverständlich werden auch Allradantrieb, DSG sowie alle Assistenz- und Infotainment-Goodies aus dem Konzernregal bestellbar sein. Die Markteinführung in der Schweiz ist im Dezember 2017 vorgesehen, die Preise stehen noch nicht fest.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Hersteller

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09 Sep 2017